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	<description>Belgische Schäferhunde - Tervueren-Zucht</description>
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		<title>(Gesunde) Ernährung der Hunde</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 18:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Eines grundsätzlich vorweg: dieser Artikel erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch. Er sollte nicht als Richtschnur, sondern eher als Empfehlung oder besser noch als Denk-Anregung verstanden werden. Er spiegelt lediglich meine eigenen Gedanken zu dieser Thematik wider.  Das Thema der richtigen Fütterung... <a href="https://sensitivesouls.de/gesunde-ernaehrung-der-hunde/" class="read-more">Read More</a>]]></description>
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<p></p>



<p>Eines grundsätzlich vorweg: dieser Artikel erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch. Er sollte nicht als Richtschnur, sondern eher als Empfehlung oder besser noch als Denk-Anregung verstanden werden. Er spiegelt lediglich meine eigenen Gedanken zu dieser Thematik wider. </p>



<p>Das Thema der richtigen Fütterung der Hunde zieht sich seit einigen Jahren durch mein Leben. Permanent (nicht immer in der gleichen Intensität) beschäftige ich mich damit, mit welchem Futter ich unsere Hunde versorgen soll. Hier haben und hatten in der Vergangenheit immer die gesundheitlichen und die Aspekte der jeweiligen Verträglichkeit den größten Raum bei den Überlegungen eingenommen. Seitdem ich die Ausbildung zum Heilpraktiker gemacht habe, und nun final auch die Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater für Hunde abgeschlossen habe, sind aber noch weitere Aspekte bei der Ernährung hinzugekommen, nämlich die, das mit der (richtigen oder falschen) Ernährung auch beispielsweise das Verhalten der Hunde beeinflusst werden kann. Je nachdem was ich für einen Hund habe, muss ich auf entsprechende Details bei der Ernährung achten. Dies betrifft auch – und vor allem – die Fütterung der jungen Hunde im Alter von etwa 2 – 6 Monaten. Warum gerade dieses Alter? In diesem Alter wird unter anderem das Mikrobiom im Darm entwickelt. Da der Darm ein Teil des Immunsystems ist, ist also ein funktionierendes und gut entwickeltes Mikrobiom nicht nur von Vorteil, sondern überaus wichtig. Doch was ist das Mikrobiom eigentlich? Es handelt sich hierbei um die Gesamtheit aller Mikroorganismen – zu denen Bakterie, Pilze aber auch Viren gehören -, die den Hund (natürlich auch den Menschen) besiedeln. Der Darm bildet dabei den Schwerpunkt mit einer riesigen Anzahl von Bakterien. Das Mikrobiom reguliert das Immunsystem, schützt den Körper vor Krankheitserregern, unterstützt die Verdauung, beeinflusst den Stoffwechsel und synthetisiert Vitamine. Davon abgesehen werden also nicht nur der Darm und das Immunsystem durch das Futter beeinflusst, sondern auch der Alterungsprozess der Organe und damit des ganzen Hundes. Und noch weitere Details sind wichtig. Die Darmflora beeinflusst auch das Gehirn und die Psyche (Darm-Hirn-Achse). Und was noch wichtig ist, ist die Tatsache, dass das Mikrobiom von Ernährung, Stress, Lebensstil und zum Beispiel auch Antibiotika oder auch andren Medikamenten beeinflusst wird. Dies ist insofern wichtig zu wissen, weil die Darmflora nach dem Einsatz von beispielsweise Antibiotika wieder saniert werden muss. Doch betrachten wir uns erstmal die verschiedenen Hundefutter-Möglichkeiten.</p>



<p>Da ist zunächst mal das Trockenfutter. Der Marktanteil liegt in etwa bei 60%. Dies dürfte in erster Linie damit zusammenhängen, dass diese Futter einfach zu handhaben sind für die Hundehalter. Hinzu kommen die verhältnismäßig lange Haltbarkeit und eine für die Käufer positive Kosteneffizienz. Beim Trockenfutter werden vier Herstellungsarten unterschieden: Extrudieren, Kaltpressen, Backen und Luft- &amp; Gefriertrocknung.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Trockenfutter_DSC07287-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-961" style="width:1211px;height:auto" srcset="https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Trockenfutter_DSC07287-1024x683.jpg 1024w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Trockenfutter_DSC07287-300x200.jpg 300w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Trockenfutter_DSC07287-768x512.jpg 768w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Trockenfutter_DSC07287-1536x1024.jpg 1536w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Trockenfutter_DSC07287-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Extrudiertes Futter &#8211;> &#8220;Kroketten&#8221;</figcaption></figure>



<p>Am weitesten verbreitet ist das Extrudieren. Die Bestandteile des Futters werden zu einem Futterbrei verarbeitet und unter hoher Hitze (bis zu 200°C) und Druck durch Düsen gepresst. Vitamine und Fette werden oft nachträglich aufgesprüht, da sie die Hitze nicht überstehen würden. Die Stärke wird gut aufgeschlossen. Dies erhöht die Verdaulichkeit. Allerdings quillt das Futter im Magen des Hundes stark auf.</p>



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<p>Beim Kaltpressen werden gemahlene und getrocknete Rohstoffe ohne Zuführen von Hitze nur mit Druck zu Pellets geformt. Beim Prozess entstehen durch Reibung Temperaturen von bis zu 90°C. Ein großer Vorteil des kaltgepressten Hundefutters ist, dass dieses im Hundemagen schneller in seine Bestandteile zerfällt, und es nicht aufquillt. Hierdurch kann das Risiko einer Magendrehung reduziert werden.</p>



<p>Beim Backen wird ein Futterteig verarbeitet und bei niedrigen Temperaturen (ca. 120 – 150°C) über einen langen Zeitraum gebacken. Ein großer Vorteil dieser Herstellungsart ist, dass das das Futter oftmals deutlich härter ist. Dies wiederum kann die Kautätigkeit des Hundes fördern, und gilt in dieser Hinsicht als besonders magenschonend.</p>



<p>Zum Schluss bleiben noch die Luft- und die Gefriertrocknung. Bei der Lufttrocknung werden die Zutaten über mehrere Stunden hinweg mit warmer Luft getrocknet (ca. 60 – 80°C). Bei der Gefriertrocknung wird den gefrorenen Bestandteilen die Feuchtigkeit entzogen. Die Trocknungsherstellungen gelten allgemein als die hochwertigsten aber auch teuersten Methoden, da der Rohstoffcharakter der Bestandteile am besten erhalten bleibt. Die Gefriertrocknung gilt darüber hinaus als das nährstoffschonendste Verfahren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Feuschtfutter_DSC07274-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-964" style="width:1219px;height:auto" srcset="https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Feuschtfutter_DSC07274-1024x683.jpg 1024w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Feuschtfutter_DSC07274-300x200.jpg 300w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Feuschtfutter_DSC07274-768x512.jpg 768w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Feuschtfutter_DSC07274-1536x1024.jpg 1536w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2023/09/Fertigfutter_Feuschtfutter_DSC07274-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nass- oder Feuchtfutter &#8211;> &#8220;Pate&#8221;</figcaption></figure>



<p>Das Nassfutter hat einen Marktanteil von etwa 30%. Auch bei der Herstellung von Nassfutter gibt es verschiedene Verfahren: klassische Sterilisation (Autoklavieren), Kaltabfüllung und Gefriertrocknung.</p>



<p>Die klassische Sterilisation ist das am weitesten gebräuchliche verfahren für Futter in der Dose, in Schalen oder in Beuteln. Die rohen oder leicht vorgewärmten Zutaten werden zerkleinert, vermischt und in entsprechende Behälter gefüllt. Diese werden luftdicht verschlossen und bei Temperaturen von über 120°C erhitzt. Das Futter gart im eigenen Saft. Dies schont sowohl Aroma als auch Nährstoffe. Das fertige Nahrungsmittel wird so steril und ist oft mehrere Jahre haltbar.</p>



<p>Bei der Kaltabfüllung wird die rohe Masse in die entsprechenden Behälter abgefüllt und erst danach erhitzt. Da die Struktur der Bestandteile besser erhalten bleibt, gilt die Kaltabfüllung als hochwertiger.</p>



<p>Grundsätzlich wird beim Feucht- oder Nassfutter nach der Konsistenz unterschieden. Es gibt Stückchen in Gelee, Mousse oder Paté (bzw. Fleischlaib).</p>



<p>Beim Gefriertrocknen wird auch hier dem Fleisch das Wasser, bzw. die Feuchtigkeit entzogen. Was beim Trockenfutter gilt, gilt auch hier: Vitamine und Aromen bleiben fasst vollständig erhalten. Theoretisch handelt es sich um Trockenfutter. Da dieses Futter aber vor dem Füttern mit Wasser angerührt wird, zählt es zum Nassfutter.</p>



<p>BARF hat einen relativ geringen Anteil an der Fütterung. Dieser liegt bei etwa 5 %. Der Aufwand – das kann ich aus eigener Erfahrung sagen – ist natürlich deutlich aufwändiger als das Füttern von Trocken- oder Nassfutter. Es hat den Vorteil, dass der Hundehalter weiß, was er verfüttert und aus welchen Quellen er das Futter bezieht. Zudem kann selbst bestimmt werden, welche weitere Zutaten mit dem Fleisch zusammen verfüttert wird. Von den Kosten her ist das nicht teurer als die anderen Futterarten. Allerdings gibt es einen gravierenden Nachteil: die Protein-Quellen sind zumeist gefroren, so dass im Vorfeld entsprechende Gefriermöglichkeiten in Form einer Truhe zum Beispiel geschaffen werden müssen. Gerade wenn man mit dem Hund in den Urlaub fährt, muss man gut vorplanen.</p>



<p>Einen ebenfalls geringen Anteil an der Fütterung hat das Selbst-Zubereiten. Ähnlich wie BARF ist es natürlich aufwändiger für den Hundehalter – gerade auch wenn man einen Mehrhunde-Haushalt hat. ABER: man hat im Prinzip selbst in der Hand, was der Hund zu fressen bekommt. Vorteile: der Hundehalter bestimmt die einzelnen Bestandteile des Hundefutters selbst, die Bestandteile sind in der Regel hochwertiger, das Futter kann ständig variiert werden, der Hundehalter kann in jeder Lebens-Situation direkt mit der Futter-Variation auf geänderte Gegebenheiten reagieren. Nachteil sind die höheren Kosten und auch der größere Zeitaufwand beim Zubereiten des Futters. Der Hundehalter muss bereit sein, sich mit der Thematik grundsätzlich auseinanderzusetzen. Wer sich nicht mit der individuellen Futterration für seine Tiere selbst auseinandersetzen kann oder will, weil beispielsweise die Gefahr einer Unterversorgung mit bestimmten Ernährungs-Bestandteilen besteht, kann auf die Unterstützung durch Ernährungsberater zurückgreifen.</p>



<p>Was also das richtige Futter angeht, so lässt sich aus meiner aktuellen Sicht sagen, dass das extrudierte Trockenfutter wohl die schlechteste Lösung aus gesundheitlicher Sicht ist. Ja, ich habe auch viel und oft meinen Hunden extrudiertes Futter gefüttert. Nicht aus Bequemlichkeit, auch nicht aus Kosten-Gründen, denn für extrudiertes (laut Werbung hochqualitatives) Futter kann man durchaus viel Geld ausgeben. Viele Marken, die am Markt angeboten werden, sind sehr hochpreisig. Nichts desto trotz handelt es sich bei extrudierten Hundefuttern um hocherhitzte Futtersorten. Diese erhalten deutlich mehr AGE. Und dies sorgt nachweisbar für Folgen sowohl im Darm als auch im Immunsystem, und ebenfalls beim Alterungsprozess. Was sind AGE? AGE ist eine Abkürzung und steht für Advanced Glycation Endproducts. Sie entstehen bei der sogenannten Maillard-Reaktion. Es handelt sich hierbei um einen Prozess, der abläuft, wenn Zucker mit Proteinen oder Fetten reagiert. Bekannt ist dieser Prozess auch bei uns in der Küche: beim Backen oder Braten sorgt er für die Röstaromen oder die Bräunung. Hierbei gilt: je höher die Temperatur im Herstellungsprozess ist, und je länger die entsprechende Erhitzung dauert, desto mehr AGE werden gebildet. Aus diesem Grund sind in den extrudierten Hundefuttern besonders große Mengen an AGE enthalten. AGE gelten übrigens seit vielen Jahren auch in der Humanmedizin als wesentliche Treiber chronischer Erkrankungen. Und nicht nur das. Der AGE-Forscher Dr. David Turner, Professor an der Medical University of South Carolina in Charleston, der die letzten 20 Jahre damit verbracht hat, die biologischen Folgen und die Lebenserwartung von Lebensgewohnheiten zu untersuchen, sagt hierzu: „Ultrahochverarbeitete, AGE-reiche Futtermittel beschleunigen die Organalterung und können da Krebsrisiko erhöhen – keine Spekulation, sondern Biochemie.“ Wohl gemerkt: es geht hier nicht um Panik-Mache – davon bin ich weit entfernt. Es geht lediglich darum, den Blick für die Ernährung zu schärfen. Tatsächlich hilft es bereits, der Futterration beispielsweise täglich auch frische Komponenten beizumischen &#8211; etwas Quark oder Joghurt zum Beispiel. Der Ernährungsberater Joe Rahn schlägt ein Stufenmodell vor, mit dem man in der Praxis schlussendlich „Eat Real Food“ umsetzen kann.</p>



<p>Je nachdem für welches Futter man sich entscheidet, sollte dem Hundehalter bewusst sein, dass mit dem jeweiligen Futter auch beispielsweise das Verhalten des Hundes beeinflusst werden kann. Nicht umsonst ist die richtige Fütterung der Hunde beispielsweise auch Bestandteil der Verhaltenstherapie. Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang eine Studie von Hillary A. Craddock und ihren Kolleginnen und Kollegen, die sich mit der phänotypischen Korrelation des Mikrobioms bei Arbeitshunden auseinandergesetzt haben. Dabei wurden im Jahr 2022 statistisch signifikante Marker des Mikrobioms für Sozialverhalten, Motivation, Ängstlichkeit und Aggression identifiziert (<a href="https://www.nature.com/articles/s41522-022-00329-5">https://www.nature.com/articles/s41522-022-00329-5</a>).</p>



<p>Einen guten Einblick in das Thema Ernährung und Verhalten kann man auch bekommen im Fachbuch „Ganzheitliche Verhaltenstherapie bei Hund und Katze“ – herausgegeben von Gisela Bolbecher und Daniela Zurr im Sonntag Verlag, Stuttgart. Und wer noch tiefer in das Thema „Ernährung des Hundes“ einsteigen möchte, der ist mit dem gleichnamigen Fachbuch von Jürgen Zentek (begründet von Helmut Meyer) aus dem Thieme Verlag, das sich mit den Grundlagen, der Fütterung und der Diätetik beschäftigt, gut beraten. Doch hier muss ich fairerweise sagen, dass dieses Buch schon sehr in die Tiefe geht. Man liest es nicht einfach nur „nebenbei“. Interessant ist hier jedenfalls, dass es zum Beispiel bei verhaltensauffälligen Hunden sinnvoll sein kann, Futter zu füttern, dass einen zwar bedarfsdeckenden, aber nicht erhöhten Eiweiß-Gehalt aufweist. Auch führte in einer Studie bei Golden Retrievern die gesonderte Zulage von Tryptophan zu einer Senkung des aggressiven Verhaltens (siehe hierzu Kapitel 7 Seite 337/338).</p>



<p>Was ist nun das Fazit? Als mein persönliches Fazit nehme ich mit, dass ich die Ernährung unserer Hunde (mal wieder) überdenken muss, und um eine Optimierung wohl nicht herumkomme. Ansonsten kann ich jedem nur empfehlen, sich kritisch mit dem Futter, das seinem (oder ihrem) Hund gefüttert wird, auseinanderzusetzen. Immerhin kann es auf Dauer ja nicht nur sein, dass das Verhalten des Hundes positiv beeinflusst wird, sondern dass auch der Geldbeutel etwas davon hat. Wird der Hund insgesamt gesünder ernährt, so wird der Hund auf Dauer auch gesünder sein. Und dies senkt dann wieder die Kosten, die man für tierärztliche Unterstützung berappen muss. Und das ist ja dann auch nicht das schlechteste.</p>
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		<title>Würfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2024 16:03:18 +0000</pubDate>
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<p>Hier könnt Ihr unsere eigenen Würfe sehen:</p>



<p></p>



<p><strong>A-Wurf</strong></p>



<p></p>



<p>Die Würfe unserer Deckrüden findet Ihr <a href="https://sensitivesouls.de/?page_id=1172">hier</a> </p>



<p></p>



<p>Nach dem ersten Wurf &#8211; ein Fazit</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach dem ersten Wurf &#8211; ein Fazit</h2>



<p>Über so viele Dinge habe ich mir vor unserem ersten Wurf Gedanken gemacht. Lange bevor an Welpen überhaupt zu denken war, fing unser Abenteuer Zucht ja bereits an. Egal, ob es um die Zuchttauglichkeit und Zuchtzulassung unserer ersten Hündin ging, oder um den passenden Deckrüden. Ob es um unseren Zwingernamen ging, den Zuchtgedanken oder auch alle Gesundheitsaspekte. Ob es um den Ablauf der Aufzucht ging oder die Auswahl der passenden Welpen-Käufer. Am Ende war doch alles anders, als ich mir das anfangs vorgestellt habe.</p>



<p>Einen Wurf junger Hunde – in unserem Fall Tervueren – großzuziehen, ist weitaus anstrengender, als wir das gedacht hätte. Auch ist es mit viel mehr Arbeit verbunden, als man vermuten würde. Es entstehen viele Kosten, die vorher so gar nicht geplant werden konnten. Und man macht sich auch zum Teil viele Sorgen, die man als Erst-Züchter nicht hätte vorhersehen können. Sorgen um die kleinen Lebewesen, für die man verantwortlich ist. Aber auch Sorgen in anderer Hinsicht. Aber dazu später mehr.</p>



<p>Theoretisch muss das „normale“, reguläre Leben ja auch weitergehen. Schließlich muss man seinem Lebensunterhalt weiter nachgehen, denn es will und muss ja das Leben weiter finanziert werden. Und doch ist ein geregeltes Leben während der Welpen-Zeit – zumindest so, wie wir unsere Welpen aufgezogen haben – im Prinzip nicht wie gewohnt möglich. Mindestens einer von uns hat bei den Welpen geschlafen. Anfangs haben wir uns abgewechselt, später haben wir dann beide bei den Welpen geschlafen, so dass wir jederzeit reagieren konnten, sofern nötig. Aber tatsächlich leben ja nicht nur die Welpen in unserem Haushalt, um die wir uns kümmern müssen. Unsere kleinen und großen Kinder brauchen auch Ansprache, wollen bekocht werden und benötigen regelmäßig frische Kleidung. Doch damit nicht genug: auch die anderen Hunde unseres Rudels brauchen Nahrung, Spaziergänge und darüber hinaus entsprechende Ansprache.</p>



<p>Die Aufzucht der Welpen ist quasi ein Fulltime-Job. Bei uns waren alle Familienmitglieder in die Welpen-Aufzucht eingebunden. Rund um die Uhr müssen die Zwerge betreut werden. Und Betreuung bedeutet nicht nur, dass die Kleinen ausreichend gekuschelt werden und Ansprache bekommen. Sie benötigen nach der Säuge-Phase Futter, man muss ständig ihre Hinterlassenschaften entsorgen, aufpassen, dass sie nichts fressen und anbeißen, was Ihnen schaden kann, und natürlich muss man sich mit ihnen auch ausreichend beschäftigen.</p>



<p>Als die Geburt bei Orelia losging, waren wir sehr aufgeregt. Keiner von uns wusste, wie die Geburt laufen würde, schließlich hatten wir ja keine Erfahrungswerte. Doch Orelia gebar ihre Welpen völlig instinktsicher und benötigte nur am Anfang etwas Unterstützung von uns, weil die ersten beiden Welpen mit einem Abstand von nur 2 Minuten auf die Welt kamen. Danach kamen die Kleinen etwa alle 30 Minuten auf die Welt. Nachdem 7 Welpen gesund auf die Welt kamen und sich nichts mehr tat, dachten wir, dass die Geburt vorbei ist. Doch nach anderthalb Stunden presst Orelia wieder. Und tatsächlich kam noch ein achter Welpe zum Vorschein. Doch wie sich schnell herausstellte, lebte dieser Welpe leider nicht. Das Verhalten unserer Hündin hätte uns gleich sicher signalisieren können, dass da nichts zu machen ist, denn im Gegensatz zu den anderen Welpen „verschwendete“ sie keine Energie darauf, sich um diesen Welpen zu kümmern. Wir nahmen uns der kleinen Hündin an, und versuchten sie ins Leben zu holen. Doch irgendwann mussten auch wir einsehen, dass das keine Aussicht auf Erfolg hatte. Dies hat uns sehr betroffen gemacht, und so flossen bei uns allen – trotz der Freude über 7 lebende Welpen – Tränen. Unser Sternenkind ließ uns nicht kalt, auf so etwas waren wir nicht vorbereitet. Insgesamt war die Geburt unseres Wurfs emotional sehr aufwühlend. Und so war es zumindest für mich so, dass ich dankbar dafür bin, dass ich dies miterleben durfte – eine Erfahrung, die längst nicht jeder in seinem Leben machen kann. Ein prägendes Erlebnis für die ganze Familie.</p>



<p>Unser kleiner Mr. Grau, der nun Aiden heißt, sorgte dann für einige Sorgenfalten auf unserer Stirn. Anfangs konnte er nicht richtig am Gesäuge seiner Mutter saugen. Während seine Geschwister an Gewicht zulegten, nahm Aiden ständig ab. Nicht viel, aber er nahm halt ab. Der Gedanke kam auf, dass er kein Vakuum erzeugen konnte, was zum Saugen wichtig ist. Entgegen anderer Ratschläge fingen wir an, den kleinen Mann mit Welpen-Milch von Hand zu ernähren. Und siehe da: er fing auch an, zuzunehmen. Aber auf einmal bekam er Durchfall. Und wenn Welpen in dieser Phase ihres Lebens Durchfall bekommen, ist dies zumeist kein gutes Zeichen. Für uns war schnell klar, dass mit ihm irgendetwas nicht stimmen konnte, ohne dass wir hätten sagen können, was es ist. Immer wieder legten wir ihn am Gesäuge von Orelia an, um zu schauen, ob er es nicht doch schafft, von alleine Nahrung zu sich zu nehmen. Nach ein paar Tagen saugte er ähnlich wie seine Geschwister, und fing auch an, sich die besten Futterplätze zu erkämpfen, was sich zugegebenermaßen als Herausforderung erwies, denn seine Geschwister hatten sich nun Gewichts- und Entwicklungstechnisch einiges an Vorsprung erarbeitet. Aber es wurde. Aiden nahm nun auch stetig zu, und die Durchfälle hörten auf. Dennoch wurden wir das Gefühl nicht los, dass irgendetwas mit ihm nicht in Ordnung war. Und genau aus diesem Grund haben wir uns dann dazu entschieden, ihn zu behalten. Denn es hätte uns kein gutes Gefühl gegeben, einen Hund zu vermitteln, bei dem wir nicht sagen können, ob er wirklich in Ordnung ist. Wie gesagt – es kann mit ihm auch alles in Ordnung sein, wir wissen es halt nur nicht. Jedenfalls freuen wir uns auf die Zeit, die wir mit ihm verbringen dürfen.</p>



<p>Interessant und auch herausfordernd waren auch die Ausflüge mit den Mäusen. Das Autofahren stellte die Welpen vor keinerlei größere Herausforderungen. Allerdings mussten immer mehrere Menschen mit ihren Händen für Sicherheit sorgen. Und wo auch immer wir auftauchten: immer waren wir umringt von Menschen, die sich die tollen und sich von ihrer besten Seite präsentierenden Hunde anschauten. So konnten wir ein wenig Werbung für unsere tolle Rasse machen. Allerdings wurde auch schnell klar: einen Sack Flöhe zu hüten, ist sicher leichter…</p>



<p>Als sehr herausfordernd für uns als Züchter mit dem ersten Wurf hat sich die Lage auf dem Welpen-Markt dargestellt. Niemals hätte ich gedacht, dass es so schwierig werden würde, Welpen-Interessenten zu finden. Die, die wir gefunden haben, sind toll, die von uns gezüchteten Welpen kommen in ganz tolle Familien, da sind wir wirklich beruhigt. Aber die Nachfrage nach Welpen war wirklich nicht so hoch, wie ich das gedacht hätte. Erschwerend kam hinzu, dass relativ viele Würfe zu nahezu gleichem oder ähnlichem Zeitpunkt gefallen sind. Stand jetzt haben es alle Züchter schwer, auch tatsächlich alle Welpen zu vermitteln.&nbsp;</p>



<p>Die richtigen Welpen-Käufer zu finden, erwies sich auch nicht als so einfach. Bei allen Welpen-Käufern, die wir nun für unsere Zwerge gefunden haben, haben wir ein sehr gutes Gefühl. Wir sind sicher, dass wir da die bestmöglichen Familien für unsere Welpen ausgewählt haben. Es gab aber immer auch wieder Interessenten und Anfragen, bei denen man in der anderen Richtung nicht lange überlegen musste. Einigen Interessenten haben wir abgesagt, weil diese aus unserer Sicht nicht die passenden Familien / Partner für unsere Welpen gewesen wären. Und das aus unterschiedlichen Gründen. So kam es beispielsweise vor, dass wir die Frage gestellt bekamen, ob man den Kaufpreis auch finanzieren oder den Welpen auf Raten bezahlen könne. Natürlich kann man aus den verschiedensten Gründen in finanzielle Schieflage geraten. Meine Überlegung hierbei ist aber, ob jemand, der den Kaufpreis der Welpen nicht bezahlen kann, später in der Lage sein wird, Kosten zu stemmen, die beispielsweise aus Erkrankungen oder Verletzungen entstehen. Ein Kreuzbandriss kann&nbsp;&nbsp;ganz schnell mal Kosten in Höhe von EUR 2.000,- erzeugen… Völlig anders gelagert waren zum Beispiel Interessenten, die keine Hundeerfahrung, geschweige denn Belgier-Erfahrung&nbsp;&nbsp;hatten. So kamen Interessenten zu Besuch, die augenscheinlich direkt Angst hatten, als sie unserer Orelia gegenüberstanden. Orelia zeigte uns recht deutlich, dass sie sich nicht wohlfühlte. Da wir unsere Hündin natürlich kennen, können wir solche Zeichen richtig deuten. Wieder andere Interessenten aus dem Ausland wollten zwar eine Hündin haben, aber nur zum Züchten. Die Hündin sollte gar nicht bei den Interessenten wohnen, sondern bei Bekannten, und sollte vom Käufer nur zu Zuchtzwecken eingesetzt werden. Da sich dies nicht mit dem von uns definierten Zuchtziel verträgt, mussten wir auch hier absagen. Manchmal passte auch einfach die aktuelle Lebenssituation der Interessenten nicht mit einem solchen Hund überein. Die Auswahl der richtigen Welpen-Eltern ist also auch eine Erfahrung, die man nicht unbedingt vor dem ersten Wurf machen kann.</p>



<p>Obwohl wir noch nie einen Sommerwurf hatten, wissen wir doch aus der gemachten Erfahrung, dass wir keinen Winterwurf mehr machen wollen. Bei uns kommen nur noch Sommerwürfe in Frage. Warum das? Nun, das hat ganz viel mit dem Wetter zu tun, denn wir konnten die Welpen im vergangenen Winter gar nicht so viel in den Garten lassen, wie wir das eigentlich vorhatten. Nicht, dass das zu Missverständnissen führt: unsere Welpen waren natürlich auch draußen an der frischen Luft. Aber zu unserer Welpen-Zeit gab es heftige Winde/Stürme, bei denen die Welpen sprichwörtlich weggeblasen worden wären. Einer dieser Stürme hat den Welpen-Kindergarten zerstört und damit förmlich in Luft aufgelöst. Das war wirklich äußerst frustrierend. Zudem hat es so viel geregnet, dass oftmals alles – obwohl der Welpen-Bereich natürlich größtenteils überdacht war – unter Wasser gestanden hat. Das war kein Spaß.</p>



<p>Auch wenn nun vielleicht der Eindruck entsteht, dass wir nur viele negative Erfahrungen gemacht haben: das stimmt natürlich überhaupt nicht. Es waren nur Erfahrungen, die uns helfen, beim nächsten Wurf alles noch besser zu machen, und noch besser auf Eventualitäten vorbereitet zu sein. Um nichts auf der Welt möchte ich diese Erfahrungen des ersten Wurfs missen. Wir hatten so tolle Welpen. Wir waren und sind nach wie vor in jeden einzelnen von ihnen verliebt. Und natürlich hoffen wir, dass wir sie ihr Leben lang begleiten dürfen. Wir hoffen, dass uns die neuen Welpen-Eltern am Leben ihrer und unserer Hunde und der Entwicklung teilhaben lassen.</p>



<p>Zu sehen wie sich die Welpen zu jungen Hunden entwickeln und das in einem rasanten Tempo ist grandios. Zu sehen wie die Charakterausprägungen sind, ist einfach toll. Das Interagieren der Welpen mit ihrer Mutter und untereinander einerseits, mit uns Menschen aber auch den anderen Hunden des Rudels andererseits, ist toll zu beobachten.</p>



<p>Etwas, das man auch nicht vorhersehen kann, ist die Entwicklung der einzelnen Charaktere der Welpen, und welcher Welpe am besten zu den jeweiligen Welpen-Käufern und deren Wünschen passt. Wobei der Grund-Charakter der Welpen schon recht zeitig zu Trage tritt. Da wir die Welpen ja rund um die Uhr beobachten konnten, war das auch nicht nur eine Momentaufnahme.</p>



<p>Wir haben den Welpen-Käufern versucht, möglichst viele Besuche bei den Welpen zu ermöglichen. Dass unter anderem auch dadurch unser Weihnachtsfest völlig anders verlaufen ist als üblich, versteht sich von selbst. Wir haben durch diese Besuche die neuen Familien unserer Welpen sehr gut kennenlernen dürfen. Es wurden viele gute Gespräche geführt. Meinungen, Ansichten und Vorstellungen konnten ausgetauscht werden. Die neuen Familien unserer Welpen hatten dadurch die Möglichkeit, die Welpen mehrfach zu besuchen und zu beobachten, aber auch uns und unsere Ansichten kennenzulernen. Wir hoffen, dass wir allen ein gutes Gefühl vermitteln konnten. Aber auch wir haben durch diese Besuche gute Eindrücke vermittelt bekommen, und konnten so die Welpen-Käufer besser kennen- und einschätzen lernen. Dies half uns natürlich auch bei den Überlegungen welcher Welpe am besten in welche Familie passen würde. Glücklicherweise deckten sich die Vorstellungen der neuen Familien mit unseren.</p>



<p>So, nun sind die Welpen 8 Wochen alt, und werden in der kommenden Woche mit 9 Wochen abgeholt. Die letzten gemeinsamen Tage mit unserem Wurf sind angebrochen. Die Gefühle in uns sind durchaus zwiespältig. Einerseits sind wir erleichtert, dass wir bald wieder ein normales Leben (soweit man das mit einem Hunderudel überhaupt haben kann) haben werden. Sicher sind auch unsere Rudelhunde darüber erleichtert, denn auch sie mussten in den letzten Wochen zurückstecken, und haben nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sie sonst bekommen. Andererseits sind wir aber auch wehmütig, weil uns unsere kleinen Schätze, die wir doch sehr liebgewonnen haben &#8211; nun verlassen. Gleichzeitig sind wir aber auch glücklich, gute Familien für sie gefunden zu haben, und sie in einer glücklichen Zukunft wähnen. Über allem schwingt die Hoffnung, die Kleinen gut auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet zu haben, und dafür gesorgt zu haben, dass es tolle, alltagstaugliche und menschenbezogene Familienhunde werden. Und wer weiß, vielleicht sehen wir den einen oder die andere auch mal auf einer Ausstellung wieder. Das würde uns jedenfalls sehr freuen.</p>



<p>Wann wir uns nach diesem Wurf wieder in das Abenteuer eines neuen Wurfs stürzen, weiß ich noch nicht. Tatsächlich brauchen wir jetzt erstmal Zeit den ersten Wurf sacken zu lassen und alle Eindrücke zu verarbeiten. Viele Ideen und Verbesserungen haben wir bereits im Kopf. Eines aber würden wir jederzeit wieder so machen: die Ausrichtung unserer Zucht auf den Schwerpunkt der alltags- und familientauglichen Hunde werden wir beibehalten. Für&nbsp;</p>



<p>uns ist das kein Geschäft, sondern eine Herzensangelegenheit. Und so werden auch die Welpen möglicher künftiger Würfe als Familienmitglieder aufwachsen. Dieser ständige Kontakt zu uns – und damit sind wirklich 24 Stunden am Tag gemeint – ist megawichtig, um aus diesen kleinen liebenswerten Lebewesen tolle menschenbezogene Hunde zu machen.</p>
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		<title>Amy</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 20:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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<p>Amy macht unser Hündinnen-Team komplett. Zwar war es nicht geplant, überhaupt Welpen aus diesem Wurf zu behalten, aber da kein INteressent für Amy unsere Kriterien erfüllte, und Amy darüber hinaus sehr deutlich zeigte, dass sie bei uns bleiben möchte, haben wir uns entschlossen, dass auch Amy aus unserem ersten Wurf hier bei uns bleiben darf. Sollte sie sich für die Zucht eignen (davon gehen wir aus), wird sie irgendwann die Linie von Orelia fortführen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6643-2_zugeschnitten-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1375" srcset="https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6643-2_zugeschnitten-1024x768.jpg 1024w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6643-2_zugeschnitten-300x225.jpg 300w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6643-2_zugeschnitten-768x576.jpg 768w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6643-2_zugeschnitten-1536x1152.jpg 1536w, https://sensitivesouls.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_6643-2_zugeschnitten-2048x1537.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Krankenversicherung für Hunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2023 19:18:34 +0000</pubDate>
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<p>sinnvoll oder nicht?</p>



<p></p>



<p>Im Laufe eines (oder mehrerer) Hundeleben(s) stellt man sich viele Fragen. Manche Fragen tauchen auch wirklich erst nach einiger Zeit auf, denn sie erscheinen einem am Anfang nicht wichtig genug. Und tatsächlich haben Hunde ja heute auch eine ganz andere Bedeutung, als noch zu der Zeit, in der ich meinen ersten Hund bekam – ende der 1970er. Und nicht nur die Bedeutung unserer geliebten Fellnasen hat sich geändert, auch das ganze Drumherum hat neue Bedeutungen und Gewichtungen erhalten.</p>



<p>In meinem Leben hatte ich schon einige Hunde – längst nicht alles Belgier. Doch habe ich mir zu keiner Zeit bei auch nur einem meiner Hunde die Frage gestellt, ob ich eine Krankenversicherung benötige oder eben auch nicht. Mittlerweile sieht das Ganze etwas anders aus. Mittlerweile leben nicht nur ein oder zwei Hunde bei uns, sondern ein ganzes Rudel. Und tatsächlich hat man mittlerweile das Gefühl, dass man doch mehr Geld beim Tierarzt seines Vertrauens lässt, als einem das lieb ist -nicht zuletzt durch die letzte, aktuelle Anpassung der Gebührenordnung für Tierärzte. Angefangen bei Impfungen über allgemeine Untersuchungen oder auch kleinere oder größere Verletzungen. Nein, bis auf die letzten Monate im Leben meiner Ronja, einer schwarzen Schäferhündin, gab es keine größeren und nennenswerten Erkrankungen meiner Hunde, die so richtig „ins Geld“ gegangen wären. Entweder waren meine Hunde besonders robust, oder ich hatte einfach nur Glück. Also, jedenfalls habe ich dann irgendwann angefangen, mich doch mit diesem Thema zu beschäftigen. Wobei für mich gedanklich eine Voll-Versicherung nie in Frage kam. Warum nicht? Nun, ausgehend davon, dass monatlich pro Hund auf jeden Fall ein Betrag von mindestens 50 EUR fällig wären, würde das bei mehreren Hunden schon ein ordentliches Budget verschlingen. Also habe ich mich – auch mit den Erfahrungen meiner vorherigen Hunde – mit dem Gedanken angefreundet, zumindest eine OP-Versicherung für jeden Hund abzuschließen. Mein Gedanke hierbei war, dass dies sicher die Kosten wären, bei denen schnell hohe Beträge zustande kommen würden. Da meine Hunde mit mir ja auch im Hundesport aktiv waren und sind, kamen mir hier als erstes Verletzungen des Bewegungsapparates in den Sinn. Alleine bei einem Kreuzbandriss kann man sicherlich zweieinhalbtausend EUR an Kosten veranschlagen.<br><br>Aber ganz so weit muss man mit den Verletzungen gar nicht gehen. Als wir unsere erste Tervueren-Hündin Orelia gerade ein paar Monate hatten, hat sie sich beim Spielen mit den Rüden im Garten die Schulter ausgekugelt. Gut, dass ist jetzt keine so schwerwiegende Erkrankung – schon gar keine, die operiert werden muss –, aber an dieser Verletzung wurde mir wieder ganz schnell klar, wie schnell doch etwas passieren kann.</p>



<p>Und, mal in eine ganz andere Richtung gedacht, nämlich die des (angehenden) Züchters: was ist, wenn die Geburt eines Wurfs nicht regulär verläuft, sondern ein Kaiserschnitt von Nöten ist? Auch dann werden ganz schnell 4-stellige Beträge fällig. Es geht mir hier auch gar nicht darum, ein Schreckens-Szenario zu kreieren, sondern einfach nur realistisch die Risiken abzuwägen. Und da ist es nun mal so, je mehr Hunde man hat, und dann vielleicht auch noch züchtet, dass das Risiko des Gangs zum Tierarzt oder in die Tierklinik steigt.</p>



<p>Um zu einer einigermaßen fundierten Entscheidung zu kommen, ist es wichtig, dass man sich nicht auf sein Gefühl und sein (hoffentlich gut funktionierendes) Gedächtnis verlässt. Denn wenn man einfach nur versucht, die Jahre vor seinem inneren Auge Revue passieren zu lassen, fallen einem natürlich gar nicht alle Kosten ein, die man bei einem Tierarzt oder in einer Tierklinik beglichen hat. Wer denkt schon an die Bindehautentzündung, die der Hund letztes Jahr im Herbst hatte? Ratsam ist es also, sich mal hinzusetzen, und alle Rechnungen zu addieren, und so zu schauen, wie viel Geld der Hund in dieser Richtung tatsächlich verursacht hat. Auch kann man natürlich zwischen Operationen und deren Folgekosten sowie anderen „normalen“ Kosten unterscheiden, und diese Aufwände miteinander vergleichen. Als ich dann soweit war, und die Kosten aufgeschlüsselt und sortiert hatte, hatte ich das Gefühl, dass ich eigentlich gleich einen Dauerauftrag einrichten, oder einen Teil meines Gehalts direkt an meine Tierarzt-Praxis überweisen lassen könnte. Ja, Spaßeshalber habe ich so zu mir selbst gesagt, dass ich ja wohl die Praxis alleine finanzieren würde. Nein, so ist es natürlich nicht, denn man muss alles in die richtige Relation setzen.</p>



<p>Tatsächlich muss man auch – wenn man sich denn für eine Krankenversicherung entschieden hat – vergleichen, welche Versicherung für die eigene individuelle Situation den meisten Sinn ergibt. Auch das Modell ist sicherlich entscheidend. Möchte ich niedrige Beiträge haben und nehme lieber eine Selbstbeteiligung in Kauf, oder möchte ich eine einhundertprozentige Kostenerstattung erhalten, und bin dafür bereit, hohe Beiträge zu leisten? Es gibt einige Variablen in diesem „Spiel“ die es einem erlauben, verschiedene Modelle durchzurechnen. Und manche Modelle hängen dann ja auch von der Versicherungsgesellschaft ab, denn längst nicht jeder der Anbieter bietet die gleichen Leistungen oder die gleichen Modelle. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich, so dass man das für sich optimale Paket – sofern man sich denn grundsätzlich für eine Versicherung entschieden hat – schnüren kann.</p>



<p>Mittlerweile haben wir alle „Für und Wieder“ und „Wenn und Aber“ gegeneinander abgewogen, und haben doch eine Krankenversicherung für unsere Hunde abgeschlossen. Und ja, es ist sogar eine Voll-Versicherung. OK, die Konstellation hat sich bei uns geändert. Mittlerweilen gehören zum Rudel sechs Tervueren. Und die Anzahl der Hunde im Rudel hat dafür gesorgt, dass wir eine Rudelversicherung abschließen konnten. Runtergebrochen auf den einzelnen Hund sind wir nun bei monatlichen Beträgen für die Versicherung, die sich wirklich im Rahmen des Erträglichen bewegen. Nichts desto trotz hoffen wir natürlich, dass wir die Versicherung nicht allzu häufig in Anspruch nehmen müssen, und unsere Hunde weitestgehend gesund bleiben.<br><br>Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass ich – wäre es bei einem Hund für uns geblieben – vermutlich keine Krankenversicherung abgeschlossen hätte. Hier wäre ich – wie bei allen Hunden, die ich vorher hatte – ins Risiko gegangen, und hätte einfach gehofft, dass es sich entsprechend ausgeht. Es gibt am Ende des Tages also keine ultimative Empfehlung. Die Frage, ob die Krankenversicherung nötig ist oder nicht, muss dann jeder für sich selbst beantworten. Wer bereits mehrere Hunde in seinem Leben hatte, kann auf einen mehr oder weniger umfangreichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Wer seinen ersten Hund hat oder bekommt, muss diese Erfahrungen naturgemäß erst sammeln.</p>
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